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     SHUMBA unterstützt AMREF - die flying doctors
                                22.02.2014

 
 

Der Südsudan befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Mehr als eine halbe Million Menschen sind auf der Flucht vor dem blutigen Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und dem ehemaligen Vizepräsidenten Riek Machar. Der größte Teil flüchtet Inlands in weniger umkämpfte Regionen. Diese sind der Betreuung der Flüchtlinge aber kaum gewachsen. Insbesondere die Behandlung von Kranken und Verletzten ist unzureichend.
Auch die medizinische Versorgung der südsudanesischen Flüchtlinge in Nord-Uganda und Kenia ist äußerst schwierig. Mehr als 72.000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, suchen bereits Zuflucht in den Flüchtlingslagern Dzaipi (Uganda) und Kakuma (Kenia). Jetzt werden dringend zusätzliche Visiten der fliegenden Ärzte gebraucht, um die nötigen Operationen durchführen zu können. Allein im Juba Teaching Hospital stehen derzeit 465 Operationen auf der Warteliste. Von der Gewalt bedrohte Kinder und Frauen kommen nach wochenlanger Flucht völlig erschöpft in den Flüchtlingslagern der Nachbarländer an, wo sie dringend medizinische Hilfe erhalten müssen.

Es sind Nachrichten wie diese, die uns immer wieder nachdenklich stimmen.

Wir wollen heute auf die Hilfsorganisation AMREF - African Medical and Research Foundation
aufmerksam machen, deren Arbeit wir unterstützen. Vielleicht können wir ja einige von Euch mitziehen.

Unser guter Freund Michael Wollert (seit 2010 Mitglied des Vorstandes von AMREF Deutschland und seit 2008 im Kuratorium) hat uns schon häufig von der Arbeit dieser Hilfsorganisation erzählt. Von ihm haben wir gelernt, dass sich AMREF in einem wesentlichen Punkt von vielen anderen Hilfsorganisationen unterscheidet. Sie ist eine afrikanische Nichtregierungsorganisation mit einheimischen Fachkräften.
Mit 900 Mitarbeitern, etwa 95% davon sind Afrikaner, verfolgt AMREF das Ziel, einen flächendeckenden Basisgesundheitsdienst in Ostafrika zu ermöglichen. Die Kenntnis der lokalen Bedingungen ist daher besonders gut, weshalb es einen großen Rückhalt in der Bevölkerung gibt. Die Wirksamkeit der angegangenen Projekte ist durch diese wichtige Voraussetzung auch langfristig gewährleistet. Die „flying doctors" sind das „Herzstück" der AMREF-Organisation.

Im Rahmen des Projektes Hilfe für die Mütter Afrikas
gibt es eine Erfolgsgeschichte aus dem Land, das gerade um seinen Frieden bangt.
In Maridi, im Südwesten des Südsudans, wurde vor kurzem die neue AMREF-Entbindungsstation eröffnet. Dort werden derzeit 36 Hebammen ausgebildet. Die Station bietet nicht nur die Möglichkeit sicherer, betreuter Geburten, sondern auch die Möglichkeit für HebammenschülerInnen, praktisch zu lernen. Mit den einheimischen Hebammen kann das Vertrauen der Patientinnen aufgebaut werden, Das ist ein wichtiger Garant dafür, dass auch in Zukunft Frauen für Geburtsvorsorge und Entbindung in das Krankenhaus kommen.

Denn im Südsudan

  • herrscht die weltweit höchste Mütter- und Säuglingssterblichkeit

  • stirbt jede 15. Mutter bei der Geburt

  • erreicht jedes fünfte Kind nicht das fünfte Lebensjahr

  • gibt es kaum vorgeburtliche Versorgung

  • haben nur 25 Prozent der Bevölkerung überhaupt Zugang zu medizinischer Versorgung


Übrigens: Es ist ganz einfach sich bei AMREF zu engagieren. Man kann eine AMREF HelpCard
zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen verschenken. Jede Unterstützung zählt!

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